

Kurz vor diesem Burgfelsen beginnt die Querfeldeinwanderung zur Olympic Torch
Hier beginnt die nicht ganz einfache Querfeldeinwanderung zu Elvis Hammer (auch Olympic Torch genannt), einem riesigen Felspfeiler, den man leider von der Straße aus noch nicht sehen kann. Zur besseren Orientierung und um später das Fahrzeug wieder schneller zu finden, empfiehlt sich daher die Mitnahme eines GPS-Geräts, in das man am besten schon vorher die Standort-Daten der Torch eingespeichert hat. Beste Tageszeit für die Wanderung ist der frühe Morgen, da der etwa 20 Meter hohe Felspfeiler dann sehr schön von der Morgensonne angestrahlt wird. Vom Straßenrand aus wendet man sich nach rechts und wandert dann durch ein kleines Juniperwäldchen in südwestlicher Richtung auf möglichst direktem Weg bergauf, also nicht links über die Slickrockfelsen, da diese sehr hohe Absätze haben und auch sehr abschüssig sind. Am oberen Ende des Felsplateaus angekommen taucht rechterhand eine Felsgruppe mit einer freistehenden Felsnadel auf, an der man links vorbeigeht.

Diese freistehende Felsnadel ist eine gute Orientierungshilfe
Kurz danach erblickt man bereits die Olympic Torch, die auf einem breiten Sockel oberhalb des Tals thront (GPS Daten N 38°34'39", W 109°22'39"). Direkt davor befindet sich ein riesiges steinernes Amphitheater, das im Abendlicht ebenfalls sehr fotogen wirkt. Durch die Schwierigkeit des Geländes, die es oft mühsam macht, einen gangbaren Weg zu finden, sollte man für diesen 0,6 Meilen langen Abstecher one-way mindestens 1,5 bis 2 Stunden einkalkulieren. Der Felspfeiler Elvis Hammer ist übrigens auch ein Kletterfelsen. Da er sehr abgelegen ist und oben eine große, an allen Seiten weit überstehende Deckplatte besitzt, ist eine Besteigung allerdings sehr schwierig (5.10c). Um hier Kletterer in Aktion zu sehen, muss man also schon sehr, sehr viel Glück haben.

Dieses große Amphitheater befindet sich direkt vor dem Felspfeiler

Elvis Hammer im Abendlicht