
Wanderung durch den Peekaboo Canyon
Ausgangspunkt für all diese Canyons ist der Dry Fork Trailhead. Diesen erreicht man, indem man (möglichst mit einem Geländewagen) von Escalante aus auf der ungeteerten Hole-in-the-Rock Road 26,5 Meilen nach Süden fährt und dann dem Wegweiser nach links folgend auf eine etwas schmalere Dirt Road abbiegt. An der nächsten Weggabel hält man sich wieder links und erreicht dann nach insgesamt 1,7 Meilen den Parkplatz, an dem man sein Fahrzeug abstellen und den Eintrag in die Register Box vornehmen kann. Dieser lehmhaltige und bei Nässe unpassierbare letzte Streckenabschnitt weist übrigens oft tiefe Spurrillen auf, so dass man hier mit einem PKW leicht aufsitzen und den Unterboden beschädigen kann (kein Versicherungsschutz!). Im Zweifelsfall sollte man dann lieber das Fahrzeug vorher abstellen und den restlichen Weg zu Fuß gehen. Für Wohnmobile ist diese schmale Nebenpiste definitiv nicht geeignet!

Eingeklemmter Baumstamm in den Dry Fork Narrows
Vom Ende des Parkplatzes folgt man nun dem schmalen, gut erkennbaren Fußpfad in Serpentinen steil bergab, zunächst über Erde und Sand, später über leicht abschüssige Felsplatten, auf denen man aber mit entsprechendem Schuhwerk gut Halt findet. Unten angekommen, wandert man noch ein kurzes Stück in einem Wash, bis man schließlich das breite, ausgetrocknete Bachbett der Coyote Gulch erreicht, von dem aus die verschiedenen Seitencanyons abzweigen.
Blickt man nach links, erkennt man schon die weite Felsöffnung der Dry Fork Narrows, in die man etwa eine Meile hineinwandern kann, wobei sich der Canyon in seinem weiteren Verlauf
mehr und mehr verengt. Interessant sind auch die in luftiger Höhe zwischen den Felswänden eingeklemmten Baumstämme, die deutlich machen, welche Höhe Sturzfluten erreichen können!
   
Lichtspiele am Ende des Dry Fork Canyon
Geht man in der Coyote Gulch angekommen nicht nach links, sondern etwa 100 Meter nach rechts in Richtung der gegenüberliegenden Felswand, gelangt man zum Einstieg des Pekaboo. Hier muss man zunächst einen etwa 4 Meter hohen, etwas abschüssigen Felsabsatz überwinden, was durch einige in den Stein gehauene Trittstufen erleichtert wird. Dahinter folgen mehrere übereinander liegende rund ausgewaschene Felsbecken, die von einer ganzen Reihe wunderschöner Felsbögen überragt werden.
   
Steinbögen im Vorderen bereich des Peek-A-Boo
Hier sollte man ruhig ein wenig verweilen, denn dies ist der interessanteste und fotogenste Abschnitt des Pekaboo. Es folgen unzählige schmale Windungen und Spitzkehren - ein Streckenabschnitt, der besonders Kindern viel Spaß macht, denn hinter jeder Biegung, hinter jedem Felsvorsprung wartet wieder eine neue, interessante Entdeckung. Gegen Ende wird der Canyon dann langsam flacher und geht schließlich in einen Wash über.
Wer von hier aus zum Spooky Canyon gelangen möchte, hat zwei Möglichkeiten. Entweder geht man dem Fußpfad und den Steinmännchen folgend über das Wüstenterrain nach rechts zum ‚Hintereingang' des Spooky und klettert dann durch diesen hinab bis zum Ausgang - oder man geht durch den Peekaboo zurück und dann in der Coyote Gulch abwärts bis zum ‚Vordereingang' des Spooky. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er sich durch die Serie schmaler Felsspalten dieses Slots hindurchzwängen kann, sollte lieber die zweite, etwas gefahrlosere Variante wählen, da es im Spooky einige steile, rutschige Dropoffs gibt, die man zwar recht einfach hinunter- aber ggf. nicht wieder hochkommt.
   
Für Variante zwei wandert man vom Eingang des Peekaboo weiter im breiten Bachbett der Coyote Gulch abwärts, folgt dann aber nach etwa 300 Metern einem schmalen Fußpfad, der um einen Hügel herum nach links in einen Seitencanyon abzweigt. Bereits wenige hundert Meter weiter steht man schließlich vor dem Eingang des Spooky Canyon, dem ultimativen Slot des Südwestens. Hier zeigt sich schon nach wenigen Metern, was das Wort Spaltencanyon bedeutet. Langsam, einen Fuß vor den anderen setzend, die Hände an den Felsen, schiebt man sich seitlich verdreht durch die Felsspalten. Wo es für manche aufgrund des Körperumfangs einfach zu schmal wird, kann man auch ein wenig in die Knie gehen, denn manchmal ist der Canyon unten etwas weiter. Zum Glück gibt es zwischen diesen schmalen Spaltenabschnitten immer wieder kleine, runde Ausbuchtungen von ein bis zwei Metern Durchmesser, an denen man etwas innehalten und den Gegenverkehr passieren lassen kann.
   
Rucksäcke muss man hier über dem Kopf halten, was allerdings auch nur bis zu einem gewissen Punkt möglich ist. Besser ist es, sie gleich vorher zurückzulassen, da später einfach der Platz nicht mehr ausreicht. Um ganz zum Ende des Canyons zu gelangen, muss man sich an manchen Stellen auch nach oben stemmen, was mit einer Kamera in der Hand nicht möglich ist. Besser ist hier eine kleine Kompaktkamera, die man sich um den Hals hängen und gegebenenfalls unter das T-Shirt schieben kann, damit sie nicht verkratzt oder schmutzig wird. Wer ein bisschen Glück hat und zur richtigen Tageszeit im Spooky Canyon ist, kann auch erleben, wie bei schräg einfallendem Sonnenlicht die Canyonwände langsam anfangen, zu leuchten. Diese kurze Zeit sollte man nutzen, um Fotos zu machen, denn später, wenn die Sonne direkt in den Canyon scheint, verblassen diese Farben wieder. Gute Fotos sind dann aufgrund der zu hohen Hell-Dunkel-Kontraste kaum noch möglich.
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Wanderungen, Wandern - hikes & hiking trails, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Wandern, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Wanderwege, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Karte, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Fotos, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Sehenswürdigkeiten, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch Campingplätze - Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch hikes, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch hiking trails, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch trails, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch map, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch photos, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch sights, Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch campgrounds
Unsere weiteren Themen im Überblick:
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Wissenswertes, Hintergrundinformationen
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Highlights
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Ausflüge und Abstecher in die Umgebung
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Klima, Reisezeit
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Wanderungen & Trekkingtouren
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Outdoor, Freizeit, Sport, Fun, Aktivitäten
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Feste, Veranstaltungen, Events
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - Übernachtung (Hotels, Motels, Lodges, B&B, Campingplätze)
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch, Utah - Anreise, Transport, Besucherzentren
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch, Utah - facts, geology, history, animals, flora, fauna
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch, Utah - interesting sights, attractions, highlights, viewpoints, places
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch, Utah - outdoors, trips, tours, fun, activities, program
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - trails, hikes
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - events, festivals
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - lodging, accomodations (hotels, motels, campgrounds)
Die schönsten Reiseziele in Utah - Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch
Reiseziele und Reise-Infos Utah - Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch
Unterwegs in Utah - Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch
Utah Highlights - Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch
Travel Destinations Utah - Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch - travel informations
Informationen Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch, Utah
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch,Utah - allgemeine Reiseinformationen (Tourismusinformationen)
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch,Utah - Wissenswertes, Sehenswertes
Peekaboo Slot Canyon - Spooky Gulch,Utah - Reisen & Tourismus - die wichtigsten Informationen