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Touridee USA |
Utah |
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Crack Canyon |
![]() Weiter geht es durch diese Röhre hindurch. Die Felswände weichen nun zurück, schwingen sich in weitem Bogen vom sandigen Bachbett hinauf zum Himmel. Auch hier treffen jetzt die ersten Sonnenstrahlen auf die Felsen. Auch hier der gleiche Farbenzauber, doch diesmal in Gold. Grauer Fels, der sich von der Sonne berührt, in Gold verwandelt, für wenige Minuten nur, aber gerade deswegen ein unvergessliches Schauspiel. Akt zwei der Theateraufführung hier im Crack Canyon. ![]() Noch ganz verzaubert von dieser Stimmung gehe ich noch weiter bis zu einem etwa drei Meter tiefen Felsabsturz. Nach einem prüfenden Blick hinunter und einem letzten Foto in die daran anschließenden Narrows beschließe ich, meine Wanderung an dieser Stelle zu beenden. Hinunter kommen würde ich schon, nur hinauf nicht mehr, denn der Fels ist abgeschliffen und glattpoliert wie eine Rutschbahn. Also gut. Dann gehe ich eben wieder zurück. ![]() Mittlerweile ist es auch schon später Vormittag. Erst jetzt, als die Sonne direkt in den Canyon scheint, merke ich, wie heiß es ist. Schatten gibt es jetzt auch keinen mehr. Also nichts wie zurück! Am Canyonausgang angelangt, schaue ich mir noch kurz einen seltsam verdrehten Baumstamm an der Wilderness Boundary an und folge dann meinen eigenen Fußspuren zurück durch den Wash. ![]()
Gedankenverloren und etwas hastig laufe ich zurück, nichts wie weg hier aus dieser offenen, ausgetrockneten Wüstenlandschaft. Doch plötzlich bleibe ich stehen. Irgendetwas stimmt nicht. Das ist nicht der Weg, auf dem ich gekommen bin. Ich schaue zurück, nach links, geradeaus. Wahrscheinlich habe ich hier auf diesen Felsplatten die falsche Abzweigung genommen. Also wieder zurück. Leider sieht man auf den Felsen keine Fußspuren, und Steinmännchen kann ich auch keine finden. Na, dann eben nicht. Vielleicht ist es dieser Wash hier auf der anderen Seite. So ungefähr weiß ich ja die Richtung. Ich muss nur in einem großen Bogen vom Reef weg und dann irgendwie nach links zurück zur Straße. Wahrscheinlich treffe ich dann irgendwann auch wieder den Weg.
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