Bei New Mexico denken wohl die wenigsten Reisenden an Wanderungen, Wandern - hikes & hiking trails in hochalpinen Bergregionen. Dabei ist es von Santa Fe oder von Taos nur ein Katzensprung in den Santa Fe National Forest und in die daran angrenzende Pecos Wilderness, die zu den südlichen Ausläufern der Sangre de Christo Mountains und damit zu dem gewaltigen Gebirgszug der Rocky Mountains gehören. Im südlichen Colorado zwischen Salida und den Grand Sand Dunes erreichen die Gipfel der Sangre de Christos Höhen bis zu 4.300 Metern, im Norden New Mexicos immerhin noch beeindruckende 3.983 Meter. Die Pecos Wilderness im Zentrum dieser grandiosen Berglandschaft bietet eine Fülle herrlicher Wandermöglichkeiten, vom kurzen Ausflug bis zur anstrengenden Bergtour. Zu den besonders lohnenden Zielen gehören dabei die wunderschönen Seengebiete nördlich von Pecos sowie die Bergregion nördlich des Highway 518 zwischen Moras und Placitas.
Wanderungen, Wandern - hikes & hiking trails & Trekkingtouren
Wer vom Tal des Río Grande einen Abstecher in die Pecos Wilderness unternimmt, sollte daran denken, dass hier oben in den Bergen alpines Klima herrscht, was unter anderem bedeutet, dass es selbst im Hochsommer nachts sehr kalt werden kann. Wer zeltet, sollte sich in den Bergen möglichst einen windgeschützten und sonnenbeschienen Platz suchen. Im dichten Wald oder am Ufer von Gebirgsbächen wird es dagegen nachts sehr schnell unangenehm kalt und klamm. Bei Wanderungen, Wandern - hikes & hiking trails sollte man sich zu jeder Jahreszeit auf rasche Wetterumschwünge einstellen. Selbst im Hochsommer ist es ratsam, neben leichter Kleidung auch immer einen Regenschutz, eine Windjacke und ein warmes T-Shirt dabei zu haben, besonders bei Touren oberhalb der Baumgrenze.
Ein weiterer Warnhinweis gilt für Wanderungen, Wandern - hikes & hiking trails und Campingplätze & campgroundsen gleichermaßen. Die Pecos Wilderness beherbergt wie übrigens die gesamte Bergregion zwischen dem nördlichen New Mexico und Colorado eine recht stattliche Population von Braunbären. Diese gehen den Menschen zwar in der Regel aus dem Weg, in einigen Gebieten sind sie aber zu regelrechten ‚Campingplatz-Räubern' geworden, hauptsächlich durch das Fehlverhalten des Menschen. Wer sich in der Wildnis aufhält, sollte also daran denken, möglichst keine gewaltigen Lagerfeuer anzuzünden und sich auf diese Weise seine gut gewürzten Steaks zu grillen. Bären haben eine sehr feine Nase und können Futter noch auf viele Meilen Entfernung riechen. Daher gehören alle Lebensmittel ebenso wie die Abfälle immer gut verstaut und in sicherer Entfernung vom Zelt ins Auto oder in spezielle Bärencontainer, die an vielen Campgrounds zur Verfügung stehen.
Von den vielen reizvollen Wanderwegen innerhalb der Pecos Wilderness sind im nachfolgenden nur zwei besonders schöne Touren etwas ausführlicher beschrieben. Viele weitere Anregungen und Wegbeschreibungen zur Pecos Wilderness findet man im Falcon Guide ‚Hiking New Mexico' von Laurence Parent, den man in jedem größeren Buchladen in Albuquerque, Santa Fe oder Taos kaufen kann.
Trampas Lakes Trail No. 31
Lage: zwischen Taos und Santa Fe an der High Road to Taos (Hwy 76)
Zufahrt: von Süden kommend zweigt nördlich von Las Trampas eine ausgeschilderte Dirt Road nach rechts (Osten) ab Richtung La Valle. Man folgt diesem Weg, der durch einen winzigen Ort und dann durch den Wald dem Bachbett folgt, insgesamt 8½ Meilen bis zu einem kleinen Parkplatz direkt am Bach. Hier kann man auch zelten (Einfachtoiletten) . Weitere einfache Campsites findet man auf den letzten drei Meilen entlang der ungeteerten Zufahrtsstraße. Achtung: der Campground befindet sich auf 2.700 Metern Höhe direkt am Fluss. Nachts wird es daher auch im Sommer ganz schön kalt und feucht!
Trailhead: am Ende des Campgrounds auf der linken Seite
Distanz: 6 Meilen one-way
Höhenunterschied: 750 Meter
Vom Campground folgt man dem schmalen, aber durchweg gut markierten Weg auf der linken Talseite in mäßiger Steigung durch den Wald bergauf. Dabei passiert man bereits nach wenigen Minuten ein großes hölzernes Wildgatter, nach etwa einer halben Stunde die Grenze zur Pecos Wilderness. Nachdem man mehrfach das Bachbett überquert hat, klettert der Weg nun steiler werdend in vielen Serpentinen hinauf auf den Bergrücken. Kurz vor dem Ende des Trails befindet sich ein hölzerner Wegweiser.
Nach rechts führt ein Abstecher von einer Meile zum Hidden Lake, links geht es zu den beiden Seen Upper und Lower Trampas Lakes, zwei malerisch von hohen Felswänden eingerahmten eiszeitlichen Gletscherseen. Wer die Wanderung als Zweitagestour plant, kann am Ufer dieser beiden wunderschönen Seen auch übernachten.
Serpent Lake Trail No. 19
Lage: südöstlich vonTaos
Zufahrt: vom Hwy 518 zwischen Taos und Mora zweigt 14 Meilen nordwestlich von Mora bzw. 29,5 Meilen südöstlich von Taos die ungeteerte FR 161 ab. Ihr folgt man 4,5 Meilen bis zum Parkplatz und Trailhead.
Distanz: 5 Meilen one-way
Höhenunterschied: 640 Meter
Der Weg folgt zunächst der breiten Dirt für etwa 5 Minuten bis zu einem Holzschild am Waldrand. Dort führt ein schmaler Pfad der Kennzeichnung Richtung Serpent Lake, Santa Barbara CG folgend in den Wald hinein. Von da an geht es stets durch ein felsiges, ausgewaschenes Bachbett steil bergauf bis zu einem großen Holzschild, das den Beginn der Pecos Wilderness markiert. Dahinter weist ein weiteres Schild den Weg steil nach unten Richtung Serpent Lake. Hier geht man jedoch weiter geradeaus und folgt dann dem Wegweiser Richtung Santa Barbara CG. Bei der nächsten Abzweigung hält man sich rechts. Wenig später gelangt man zur Baumgrenze. Hier verlässt der Weg den dichten und dunklen Wald und klettert dann in Serpentinen durch eine herrliche Felslandschaft mit niedrigen Beerensträuchern, windzerzausten Zirbelkiefern und Wildblumen hinauf zu einem langgezogenen Bergrücken, von dem sich ein wunderschöner Panoramablick hinunter auf den Serpent Lake und auf die gegenüberliegende Bergkette der Sangre de Christos bietet. Geht man hier oben weiter auf dem Kamm entlang nach rechts, erreicht man direkt oberhalb des Serpent Lake den 3.891 Meter hohen Berggipfel, der allerdings keinen eigenen Namen hat. Mit etwas Glück trifft man hier oben sogar auf wilde Bergschafe.
Als Campingplätze & campgroundssort vor oder nach dieser Tour eignen sich die NF-Campgrounds am Hwy 518 in der Umgebung von Sipapu oder der Coyote Creek State Park am Hwy 434 südlich von Angel Fire.
Adresse
Pecos Las Vegas Ranger District
P.O. Drawer 429
Pecos, NM 87552
Tel. (505) 757-6121
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