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Bisti Wilderness |
Bisti Badlands - Bisti Wilderness. Schon seit Jahren träume ich davon, hierher zu kommen, und dieses abgelegene Wildnisgebiet zu erforschen. Versteckt in der Weite New Mexicos, irgendwo zwischen Gallup und Farmington. Nur ein paar hundert Besucher kommen jedes Jahr hierher. Es gibt weder brauchbare Karten noch Wegbeschreibungen, keinen Campground, keine markierten Trails und schon gar keine Ranger Station. Nur einen kleinen Parkplatz und ein Holzschild mit der Aufschrift 'Bisti Wilderness Area'. ![]() Trailhead an der Bisti Wilderness Area Es ist noch früh am Morgen, als ich nach kurzer Fahrt auf einer Schotterpiste am Rande der Wilderness Area ankomme. Draußen ist es noch kühl, denn es hat die ganze Nacht geregnet. Eigentlich hatte ich ja gehofft, einfach aussteigen zu können, ein bisschen umherzustreifen und im warmen Licht der Morgensonne eine Menge tolle Fotos schießen zu können - aber so einfach machen es mir die Bistis nicht. Lange bleibe ich noch im Fahrzeug sitzen und schaue auf die graubraune Hügelkette direkt vor mir. ![]() Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Es ist wirklich absolut niemand hier außer mir. Plötzlich wird mir klar, dass dies hier kein harmloser Spaziergang ist. Wahrscheinlich werde ich mehrere Stunden unterwegs sein. In einer der abgelegensten Wildnigebiete der USA. Vollständig auf mich allein gestellt. Ohne Karten, Kompass, Handy oder GPS. Niemand, der weiß, wo ich bin. Niemand, der mir helfen könnte, wenn mir unterwegs irgendetwas passiert. Langsam und sorgfältig schaue ich mir noch einmal die wenigen Unterlagen an, die ich über dieses Gebiet besitze. Dann entschließe ich mich endlich, loszumarschieren. ![]() Gestreifte Felsen im nördlichen Bereich der Bisti Wilderness
Nach dem Eintrag in die Register Box gehe ich rechts an der grauen Felswand vorbei. Vor mir liegt eine offene, etwas hügelige graue Landschaft, durchzogen von schmalen Rinnsalen und 'washes', in denen jetzt nach dem Regen der vergangenen Nacht noch das Wasser steht. Auch der Boden ist noch feucht. Zäher Lehm, der in großen Klumpen an den Schuhen haftet und das Gehen zur Schwerstarbeit macht. Etwas besser kommt man nur voran, wenn man an den Rändern der Hügel entlangläuft, denn dort ist der Boden schon etwas trockener und härter.
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