Mesa Verde National Park
Kurzinfo
Auf einem markant aus der Ebene aufragenden Felsenplateau liegen die in natürliche Felshöhlen meisterhaft eingefügten Felsklippenpueblos von Mesa Verde. Diese Ruinen zählen mit Sicherheit zu den beeindruckendsten architektonischen Leistungen der frühen indianischen Bevölkerung im Südwesten Amerikas.
Höhe: 2.121-2.614 ü.M.
Lage: im äußersten Südwesten des Bundesstaates Colorado westlich von Durango
Wissenswertes
Die Felsenwohnungen
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung in Mesa Verde stammen aus dem 6. Jh. Die Menschen lebten damals in sogenannten pithouses, unterirdischen Erdgrubenwohnungen, deren Fundamente entlang der West Ruin Loop Road zu besichtigen sind. Um 750 n.Chr. wurden die ersten überirdischen Pueblos und Kivas angelegt. 200 Jahre später entstanden bereits die ersten größere Pueblodörfer oben auf dem Mesaplateau mit mehrstöckigen Gebäuden aus Stein und Bewässerungssysteme für den Ackerbau. Man schätzt, dass in diesen Pueblosiedlungen zeitweise bis zu 5000 Menschen lebten.
Die heute so bewunderten Felsklippensiedlungen wie Balcony House oder Cliff Palace entstanden dagegen erst relativ spät. Warum diese Menschen um 1200 n. Chr. ihre großen Pueblodörfer oben auf der Mesa verließen und in die schattigen, nur schlecht zugänglichen Felswohnungen in den Canyonwänden übersiedelten, ist bis heute ein ungelöstes Rätsel. Vielleicht suchten sie Schutz vor äußeren Feinden, oder es gab aufgrund von Klimaverschlechterungen und Überbevölkerung soziale Spannungen, so dass ein Teil der Bewohner in andere Wohngebiete ausweichen musste. Um 1300 n. Chr., also nur einhundert Jahre später, wurden die Siedlungen von Mesa Verde von ihren Bewohnern endgültig verlassen.
Als die Ruinen 1888 wiederentdeckt wurden, waren die meisten Bauwerke in den Felsnischen der Canyonwände in ausgezeichnetem Zustand. In den darauffolgenden Jahrzehnten strömten jedoch immer mehr Besucher zu den Felswohnungen mit der fatalen Folge, dass vieles zerstört oder beschädigt wurde und wertvolle archäologische Funde geraubt oder an Museen verkauft wurden. Erst mit der Entstehung des Nationalparks im Jahr 1906 konnte man die archäologischen Stätten unter Schutz stellen und mit einer systematischen wissenschaftlichen Erforschung der Ruinen beginnen.
Klima/Reisezeit
Der Park ist zwar das ganze Jahr über geöffnet, doch aufgrund der Höhenlage ist von September bis Mitte Mai mit Schneefällen zu rechnen. Wer zeltet, sollte daran denken, dass die Nächte auch im Sommer sehr kalt werden können. Da Mesa Verde zum touristischen Pflichtprogramm fast aller Reisegruppen durch den Südwesten gehört, muss man selbst in der Vor- und Nachsaison mit heftigem Besucherandrang rechnen. Die Besichtigung der Hauptsehenswürdigkeiten sollte man deshalb am frühen Morgen oder am späten Nachmittag einplanen. Die Mittagsstunden kann man dann zu einer Wanderung, einem Besuch des Museums oder einer der weniger frequentierten Ruinenanlagen nutzen. Ein Abstecher zur Wetherill Mesa im Westen des Parks lohnt sich nur in der Hauptsaison, da der Minizug, der die Besucher zu den verschiedenen Ausgrabungsstellen bringt, nur von Memorial Day bis Labour Day verkehrt.
Zufahrt
von Durango sind es etwa 33 Meilen bis zur gut ausgeschilderten Abzweigung Richtung Nationalpark. Vom Parkeingang führt die Straße, die immer wieder phantastische Ausblicke ins Tal bietet, in vielen Serpentinen hinauf auf den Rand der Mesa. Vom Visitor Center sind es dann nochmals 5½ Meilen bis zum Museum und dem Beginn der beiden Rundstraßen zu den Puebloruinen. Tipp: auf dem Weg von Durango nach Mesa Verde liegt kurz vor Erreichen des Parkeingangs auf der rechten Straßenseite der Trading Post "The Hogan" mit großen bemalten Holztipis und meterhohen Pfeilen. Im Inneren findet man neben gutem indianischem Kunsthandwerk auch recht ausgefallene Sachen wie farbige Maiskolben, Waschbären- und Wolfsfelle - dazu gibt´s Kaffee und Kuchen.
Sehenswürdigkeiten & sights
Der Park besteht aus zwei großen, voneinander getrennten Gebieten, der Wetherill Mesa im Westen - nur im Sommer zu besichtigen - und der Chapin Mesa, auf der die bekanntesten und schönsten Felsenpueblos liegen. Im Folgenden sind die einzelnen Sehenswürdigkeiten in der Reihenfolge beschrieben, wie man sie auf einer Rundfahrt durch den Park erreicht.
Park Point*
Park Point liegt zwischen dem Morefield Campground und dem Far View Visitor Center. Es ist die höchste Stelle im Park (2612 m). Von dem Feuerwachtturm bietet sich ein einmaliger Panoramablick auf die vier Staaten Colorado, Utah, Arizona und New Mexico. Im Süden liegt Shiprock, der heilige Berg der Navajo, im Westen Sleeping Ute Mountain, 80 Meilen nördlich Lone Cone, ein vulkanischer Gipfel und im Osten die La Plata Bergkette mit Gipfeln bis 4.200 m Höhe. Von hier oben lassen sich auch Adler und Wanderfalken beobachten.
Far View Visitor Center
Das Visitor Center mit einem großen Parkplatz, 24 km vom Parkeingang entfernt, besitzt eine große Lodge, ein gutes Selbstbedienungsrestaurant, eine Tankstelle und einen Andenkenladen. Auskünfte und Broschüren über das Parkgebiet bei den Rangern. Öffnungszeit: Mitte Mai-Anfang Oktober, täglich von 8-17 Uhr
Wetherill Mesa **
Kurz vor dem Far View Visitor Center zweigt die 13 Meilen lange Stichstraße zur Wetherill Mesa ab. Allerdings sind Fahrzeuge mit einer Gesamtlänge über 25 Fuß nicht zugelassen. Man kann aber im Sommer den kostenlosen Zubringerbus benutzen, der Besucher bis zum Parkplatz bringt. Von hier erreicht man mit einem ebenfalls kostenlosen Minizug die verschiedenen Ausgrabungsstellen. Um alles zu sehen, sollte man für den Besuch der Wetherill Mesa mindestens 4-5 Stunden einplanen. Zubringerbus und Minizug: nur Memorial Day bis Labour Day!
Step House *
Step House enthält Ruinen aus zwei verschiedenen Siedlungsperioden (600 und 1250 n. Chr.). Interessant sind die restaurierten Grubenwohnungen sowie eine große Steintreppe. In der Nähe entdeckte man bei den Ausgrabungen zahlreiche Staudämme und über 100 terrassenförmig angeordnete Felder. Die Felsenwohnungen von Step House bestanden aus 30 Räumen und drei Kivas. Der Weg zu den Ruinen beginnt gegenüber dem Kiosk am Parkplatz der Wetherill Mesa. Besichtigungsdauer: etwa ½ Stunde
Distanz: ½ Meile, Steigung: 150 Meter
Um zu den weiteren Ruinenstätten der Wetherill Mesa zu gelangen, muss man den kostenlosen Minizug benutzen. Man kann an den einzelnen Stationen aussteigen und mit dem nächsten Zug weiterfahren.
Long House **
Long House ist nach Cliff Palace die zweitgrößte Felsklippensiedlung in Mesa Verde. Sie umfasst 150 Räume, 21 Kivas und einen großen Zeremonial- oder Tanzplatz. Ebenso interessant sind die vielen großen Wassersammelbecken hinter den Felshöhlen. Long House ist nur auf einer von Parkrangern geführten Tour zu besichtigen, da man unterwegs einige Leitern hinaufklettern muss. Besichtigungsdauer: 1 Stunde
Weglänge: 1½ Kilometer, Steigung: 120 Meter
Badger House Community
Am Haltepunkt Badger House hat man die Möglichkeit, auf einem Weg, der an verschiedenen Ausgrabungsstellen vorbeiführt, bis zum nächsten Haltepunkt des Zugs, Two Raven House, zu wandern. Unterwegs kann man sehr schön die verschiedenen Bauformen der einzelnen Epochen beobachten und vergleichen. Interessant ist in Badger House Community vor allem ein 13,5 Meter langer Tunnel, der einen Turm mit einer Kiva verbindet.
Two Raven House
Dieses Pueblo war zwischen 900 und 1100 n. Chr. bewohnt. Man fand hier eine Miniatur-Kiva, deren Bedeutung bis heute unbekannt ist. Der Zug hält noch an den Aussichtspunkten, Kodak House, Long House und Nordenskiöld House, bevor er wieder zurück zum Parkplatz fährt.
Nordenskiöld House
Diese Ruine kann auf einer Wanderung von etwa 2 km Länge besichtigt werden. Die Anlage, nach einem schwedischen Archäologen benannt, ist allerdings noch nicht ausgegraben.
Far View Ruins **
Einige Meilen hinter dem Far View Visitor Center gelangt man über eine kurze Stichstraße zu den Far View Village Ruins. Die Puebloanlage besteht aus 50 Räumen, die zwei bis drei Stockwerke hoch waren, sowie fünf Kivas. 30 Meter südlich liegt Pipe Shrine House, eine weitere kleine Ansiedlung mit 20 Räumen, einer großen Kiva und einem Turm. Der Name stammt von zwölf dekorierten Pfeilern, die in einem Versteck in der Kiva gefunden wurden. Nördlich liegt der Far View Tower, Reste eines großen Turmes. Wozu diese runden oder quadratischen Türme ursprünglich genutzt wurden, ist bis heute nicht genau bekannt. Man vermutet, dass sie astronomischen Beobachtungen, zeremoniellen Handlungen oder der Weitergabe von Signalzeichen dienten. Mummy Lake, ein kleiner See in der Nähe, wurde einst als Sammelbecken für Schnee und Regenwasser angelegt. Über Ablaufgräben gelangte das Wasser von der ummauerten Zisterne auf die umliegenden Felder. Die Besichtigung der Far View Ruins ist ohne Führung möglich. Im Winter sind die Ruinen geschlossen. Öffnungszeit: 7-21 Uhr
Cedar Tree Tower *
Der Komplex Cedar Tree Tower besteht aus einem quadratischen Platz mit einer Kiva in der Mitte. Diese ist wiederum mit einem Turm und einem unterirdischen Raum verbunden. Am Weg zu dieser Anlage führt ein Abstecher von einem Kilometer zu mehreren gartenähnlichen Terrassen und Wasserspeichern.
Chapin Mesa Museum **
Das höchst sehenswerte archäologische Museum in der Nähe des Park Headquarters zeigt viele interessante Fundstücke aus Mesa Verde zur Kultur der Anasazi-Indianer. In mehreren Schaukästen, Dioramen genannt, wird die Lebensweise der Menschen in den unterschiedlichen Epochen dargestellt. Ferner werden Tier- und Pflanzenwelt des Parks anhand von Schaustücken erläutert.
Eine gute Auswahl interessanter Literatur findet man im angeschlossenen Museumsshop. Hier erhält man auch Broschüren über den Park und Wandergenehmigungen.
Besichtigungsdauer: 1 Stunde
Öffnungszeit: täglich 8-17 Uhr
Spruce Tree House ***
Die Ruinen von Spruce Tree House liegen nicht weit vom Museum entfernt und sind über einen kurzen Fußweg von ½ Meile zu erreichen. Im Winter sind die Ruinen nur auf einer von Rangern geführten Tour zu besichtigen. Spruce Tree House ist die drittgrößte und besterhaltene Ruinenanlage des Parks mit 114 Räumen und acht Kivas, drei davon mit rekonstruierten Dächern. Über eine Leiter kann man in eine der Kivas hinuntersteigen. Auf dem Weg zu den Ruinen kommt man an einer der wenigen Quellen von Mesa Verde vorbei. Hier wächst das giftige Efeu (Poison Ivy), dessen Blätter heftige allergische Hautreaktionen auslösen können. Am Weg zum Spruce Tree House beginnen zwei längere Wanderwege, für die man jeweils ein kostenloses Permit der Parkverwaltung benötigt (s. Wanderwege). Besichtigungsdauer: 1-1½ Stunden, Öffnungszeit: 8.30-18.30 Uhr
Vom Museum fährt man zurück zur Hauptstraße und nimmt die Abzweigung nach Süden. Kurz hinter dieser Abzweigung gabelt sich die Straße in zwei Rundstraßen von jeweils sechs Meilen Länge, den Mesa-Top-Loop und den Cliff-Palace-Loop. An diesen Einbahnstraßen liegen die bekanntesten und meistbesuchten Ruinen des Parks.
Mesa-Top-Loop/West Ruin Loop Road **
Entlang dieser Rundstraße gelangt man zu Erdgrubenwohnungen und schönen Aussichtspunkten über das weite Canyongebiet. Eines der interessantesten Bauwerke in Mesa Verde ist der Sun Temple mit Panoramablick auf die gegenüberliegenden Felsklippenpueblos.
Modified Basketmaker Pithouse: Hier sieht man das älteste Erdgrubenwohnhaus in Mesa Verde
Navajo Canyon Viewpoint
Aussichtspunkt über die 230 Meter tiefe Navajo-Schlucht. Direkt gegenüber Echo House mit 20 Räumen. Rechts ist ein alter Turm auf einem Felsblock zu sehen.
Square Tower House *
Ruine mit 80 Räumen, von denen heute noch 60 zu sehen sind, sowie sieben Kivas und ein großer, vierstöckiger Turm, der Teil eines mehrgeschossigen Wohnbaus war. Zwei Kivas besitzen noch Reste der ursprünglichen Dächer, nach deren Muster die Dächer der Kivas in Spruce Tree House rekonstruiert wurden.
Pithouses & Pueblo Villages *
Hier gibt es insgesamt vier Haltepunkte, an denen man den Übergang von Grubenhäusern zu überirdischen Pueblobauten sehr schön nachvollziehen kann. Es handelt sich um die Ausgrabungen mehrerer Dörfer aus der Zeit von 675 bis 1100 n. Chr.
Sun Point Pueblo *
Pueblodorf aus der Zeit um 1200 n. Chr., das vermutlich aus 30 Räumen bestand. Die Kiva in der Mitte des Vorplatzes ist durch einen Tunnel mit dem Turm verbunden.
Sun Point Overlook *
Dieser Aussichtspunkt gewährt einen herrlichen Ausblick auf die Schluchten der Canyons sowie auf Sun Temple, Cliff House Palace und Mummy House.
Sun Temple **
Man vermutet, dass der Sun Temple eines der letzten Gebäude war, die in Mesa Verde gebaut wurden. Charakteristisch ist sein D-förmiger Grundriss und die Kivas im Chaco-Stil. In der südwestlichen Ecke des Gebäudes eine Art Sonnenuhr, die auf die ungewöhnlich guten astronomischen Kenntnisse der Anasazi hinweist. Der Platz bietet vor allem im Abendlicht eine wunderbare Aussicht auf die gegenüberliegende Felsklippensiedlung von Cliff Palace.
Loop Road ***
An dieser Rundstraße liegen die beiden bekanntesten und wohl auch schönsten Felsenpueblos des Parks.
Cliff Palace ***
Vom großen Parkplatz gelangt man über viele Steintreppen mit Aussichtsplattformen hinunter zum größten und meistfotografierten Felsenpueblo von Mesa Verde. Cliff Palace liegt in einer riesigen Felshöhle unter einem mächtigen Felsüberhang. Zu der Siedlung, die vermutlich 200 bis 500 Einwohner zählte, gehörten mehr als 200 Räume, zahlreiche Kivas sowie ein runder und ein quadratischer Turm. Öffnungszeit: 9-18 Uhr im Sommer (im Winter finden zu bestimmten Zeiten geführte Touren statt)
Besichtigungsdauer: 1 bis 1½ Std.
Steigung: 150 Meter
Distanz: ½ Meile
Balcony House ***
Balcony House gehört zu den interessantesten und sehenswertesten Ruinen des Parks. Die mittelgroße Anlage bestand aus 40 Räumen und zwei Kivas. Sie wurde von 40 bis 50 Menschen bewohnt. Interessant sind die gemauerten Schutzwände an der Außenseite der Höhle, die gut erhaltenen hölzernen Stützbalken, die Quelle an der Felswand und ein vier Meter langer, schmaler Felstunnel, der ursprünglich den einzigen Zugang zum Pueblo bildete. Die Besichtigung von Balcony House ist nur in den Sommermonaten auf einer von Rangern geleiteten Tour möglich. Einige Kletterpartien durch schmale Felsspalten und an 10 Meter hohen Leitern die steile Felswand hinauf machen das Ganze ein wenig spannend. Zu empfehlen ist möglichst wenig Gepäck, so dass man stets beide Hände zum Klettern frei hat und sich auch durch schmale Fels- und Mauerspalten hindurchzwängen kann.
Touren von Mai bis September 9-17 Uhr, in der Hauptsaison jede halbe Stunde, sonst nach Bedarf. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich am Parkplatz in eine Warteschlange einreihen, da nicht mehr als 20 Personen gleichzeitig teilnehmen können.
Distanz: ½ Meile
Steigung: 120 Meter
Besichtigungsdauer: etwa 1 Stunde
Soda Canyon Overlook *
Ein Rundweg von 1½ Meilen führt zu einem schönen Aussichtspunkt auf die Ruinen von Balcony House.
Wanderungen, Wandern - hikes & hiking trails & Trekkingtouren
Die verschiedenen Wanderwege bieten allen, die nach der Besichtigung der Ruinen das Naturerlebnis und die Einsamkeit suchen, eine schöne Gelegenheit, die Pflanzen- und Tierwelt des Parks näher kennenzulernen. Nur jeder Tausendste Besucher erkundigt sich nach Wanderwegen oder Hiking Permits!
Spruce Canyon Trail
Distanz: 2,1 Meilen (3,4 Kilometer)
Benötigte Zeit: etwa 2 Stunden
Steigung: 213 Meter
Der einigermaßen anstrengende Weg beginnt beim Spruce Tree House. Er führt von der Chapin Mesa hinunter zum Grund des Spruce Canyon und dann wieder den Canyon hinauf. Am frühen Morgen kann man auf dieser Wanderung Maultierhirsche beobachten (Genehmigung erforderlich).
Petroglyph Point Trail
Distanz: 2,3 Meilen (3,7 Kilometer)
Benötigte Zeit: 2 Stunden
Steigung: 60 Meter
Dieser Wanderweg zweigt vom Weg zum Spruce Tree House nach rechts ab. Unterwegs bieten sich immer wieder beeindruckende Blicke auf den Spruce Canyon und den Navajo Canyon. Der Weg ist recht schattig, so dass man auch in der Mittagshitze im Sommer angenehm wandern kann. Er endet am Petroglyph Point, einem Felsen mit eingeritzten Zeichnungen der Anasazi. Auch für diese Wanderung benötigt man eine Genehmigung der Parkverwaltung.
Knife Edge Trail
Distanz: 1½ Meilen (2,3 Kilometer)
Benötigte Zeit: 1 Stunde
Steigung: 30 Meter
Der Weg beginnt am Morefield Campground. Er folgt einer alten Straßenbefestigung zum Montezuma Valley Overlook, einem schönen Platz, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Prater Ridge Trail
Distanz: 7,5 Meilen (12 Kilometer)
Benötigte Zeit: 5-6 Stunden
Steigung: 200 Meter
Auch dieser Wanderweg beginnt am Morefield Campground. Unterwegs lassen sich sehr gut die verschiedenen Vegetationszonen des Parks betrachten. Außerdem bietet er gute Gelegenheit für die Beobachtung von Wildtieren.
Point Lookout Nature Trail
Distanz: 2 Meilen (3,2 Kilometer)
Benötigte Zeit: 1½ Stunden
Der Rundweg beginnt beim Morefield Amphitheater in der Nähe des Campgrounds. Unterwegs genießt man schöne Panoramablicke auf das Mancos und Montezuma Valley, Mount Wilson und die La Plata Mountains.
Campingplätze & campgrounds
Morefield Canyon Campground
Tel.(303) 529-4461
Zufahrt: im Nationalpark, etwa fünf Meilen hinter dem Parkeingang (Höhenlage: 2.380 ü.M.!)
Anzahl Plätze: 477 (Elektrizität, Wasser und zentrale Dumpstation für Campmobile vorhanden)
Ausstattung: Einfachcampground mit kleinem Laden, Waschmaschinen, Tankstelle, Restaurant und Ranger Station, Öffnungszeit: 15. April-15. Oktober
Mesa Verde Point Kampark
Tel. (303) 533-7421
Zufahrt: östlich vom Parkeingang am Hwy 160
Anzahl Plätze: 45 (19 mit full hookup)
Ausstattung: Waschmaschinen, Laden, Swimmingpool
Öffnungszeit: 1. April-1. November
Echo Basin Ranch Resort
Tel. (303) 533-7800
Zufahrt: 9 Meilen östlich am Hwy 160, danach zwei Meilen nördlich auf der Echo Basin Rd und eine Meile westlich auf der Rd.M.
Anzahl Plätze: 52 (20 mit full hookup)
Ausstattung: Waschmaschinen, Laden, Restaurant, Swimmingpool, Möglichkeit zum Angeln und Reiten
Öffnungszeit: ganzjährig
United CG of Mesa Verde
Tel. (303) 533-7084
Zufahrt: 6 Meilen östlich am Hwy 160
Anzahl Plätze: 32 (17 mit full hookup)
Ausstattung: Laden
Öffnungszeit: 1. April-15. November
Adresse
Mesa Verde National Park
CO 81330
Tel. (303) 529-4465
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